Die bisherigen Ergebnisse des Forschungsvorhabens BFF wurden Anfang Juni (5.6.19) in Berlin vorgestellt. Experten vom Netzwerk Gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission arbeiten in diesem Projekt zusammen mit Forschern der Universität Yale. Um die Entscheidung für das Stillen zu erleichtern, sollten stillende Frauen und ihr soziales Umfeld auf allen Ebenen mehr Unterstützung erhalten, so die Forderung der Vertreter von BFF. So sollte z.B. Frauen, die sich in der Ausbildung befinden oder studieren, oder arbeiten, das Stillen erleichtert werden.
Stillen eine kostengünstige Form der Vorsorge. Trotzdem wird nur jeder dritte Säugling in Deutschland im Alter von vier Monaten ausschließlich gestillt. Stillen schützt das Kind u.a. vor plötzlichem Kindstod, Durchfällen, Atemwegsinfektionen und Mittelohrentzündungen und längerfristig vor entzündlichen Darmerkrankungen, Übergewicht und Typ-2-Diabetes und wirkt z.B. vorbeugend gegen Allergien. Für Frauen, die stillen, verringert sich u.a. das Risiko, Brust-, Gebärmutterschleimhaut- und Eierstockkrebs zu bekommen sowie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Unabhängig davon stärkt Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind.
Säuglinge sollten mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich gestillt werden. Auch nach Einführung der Beikost sollen Babys weitergestillt werden – solange Mutter und Kind dies wollen.
Die Ergebnisse und die daraus resultierenden Empfehlungen des Forschungsvorhabens BBF sind unter <link https: www.gesund-ins-leben.de inhalt stillfoerderung-geht-alle-an-31353.html _blank external-link-new-window external link in new>www.gesund-ins-leben.de nachzulesen.
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