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Kleine Kinder stopfen sich gerne etwas in die Nase

Neugierige Babys und Kleinkinder stecken sich manchmal unbemerkt beispielsweise eine Nuss, Erbse oder Perle in die Nase. Gerät dieser Fremdkörper tiefer in die Nasenhaupthöhle, kann er zu einer einseitig behinderten Nasenatmung, zu eitrigem Schnupfen oder bei verletzter Schleimhaut zu Nasenbluten aus einem Nasenloch führen. Auch sind öfter kleine Gefäßverletzungen um die betroffene Nasenöffnung herum zu erkennen. Bei diesen Symptome sollten Eltern mit ihrem Kind einen Kinder- und Jugendarzt aufsuchen...

Bluten Kinder aus einem Nasenloch, sollte immer an das Vorhandensein eines Fremdkörpers gedacht werden. Neugierige Babys und Kleinkinder stecken sich manchmal unbemerkt beispielsweise eine Nuss, Erbse oder Perle in die Nase. Gerät dieser Fremdkörper tiefer in die Nasenhaupthöhle, kann er zu einer behinderten Nasenatmung, eitrigem Schnupfen oder bei verletzter Schleimhaut zu Nasenbluten führen. Auch sind öfter kleine Gefäßverletzungen um die betroffene Nasenöffnung herum zu erkennen. Bei diesen Symptome sollten Eltern mit ihrem Kind einen Kinder- und Jugendarzt bzw. einen auf Kinder spezialisierten HNO-Arzt aufsuchen. Für einen Fremdkörper in der Nase spricht, wenn die Beschwerden nur eine Nasenseite betreffen.

Besonders unangenehm sind neben spitzen Gegenständen auch Hülsenfrüchte, da sie in der Nase aufquellen können und die Beschwerden verstärken sowie die Entfernung erschweren können. In der Regel kann der Fremdkörper aber meist rasch und unkompliziert unter lokaler Betäubung aus dem Naseninneren geholt werden. Nur in wenigen Fällen, z.B. wenn der Fremdkörper sehr tief eingedrungen ist, bedarf es einer Vollnarkose.

Vorbeugen können Eltern, indem sie kleinteiliges Spielzeug und Nahrungsmittel wie Nüsse, Erbsen und Bohnen nicht unbeobachtet in Kleinkind-Nähe aufbewahren.

Quelle: Monks- Ärzte im Netz