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Lernen, was Gesundheit bedeutet

Deutsche Schüler haben häufig ein unzureichendes Gesundheitsbewusstsein. Falsche Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu einer immer größeren Zahl von dicken Kindern. Deshalb gibt es verschiedene Projekte, die Gesundheitserziehung an Schulen unterstützen. Eine Initiative des Referats für Gesundheit und Umwelt in München organisiert an mehreren Schulen "Gesundheitswochen", um Kindern Wissen über ihren Körper, die Gesundheit und Möglichkeiten der Vorsorge zu vermitteln ...

Das Wissen deutscher Schüler über ihren eignen Körper und die Gesundheit ist leider unzureichend. Demgegenüber nimmt der Anteil dicker Kinder aufgrund mangelnder Bewegung und falscher Ernährung immer mehr zu. Zwar werden in den Fächern Biologie und Sport teilweise die Zusammenhänge zwischen falscher Ernährung, Bewegungsmangel und möglichen Folgewirkungen wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes erörtert und auf die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge hingewiesen, doch bleibt bei einem vollen Lehrplan häufig wenig Zeit dafür übrig. Einzelne Projekte und Stiftungen fördern deshalb die Gesundheitserziehung.

Das Referat für Gesundheit und Umwelt (Gesundheitsvorsorge: Prävention für Kinder ab drei Jahren und Jugendliche) in München unterstützt so z. B. auch dieses Jahr an mehreren Schulen Projekte zur Gesundheitserziehung. Vom 8. bis zum 12. März läuft die erste "Gesundheitswoche" an einer Schule im Münchner Süden (Grund- und Hauptschule Ichostr. 2). Ziel ist die Erziehung zu einem gesundheitsbewussten und eigenverantwortlichen Verhalten. Zu den Schwerpunktthemen zählen u.a. der menschliche Körper, gesunde Ernährung, Zahngesundheit, Bewegung und Sport, Leben mit Behinderung, Essstörungen, Suchtprävention, Vorsorge durch Impfungen. Dazu werden Fachleute (u. a. von Beratungsstellen) oder auch Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten können, eingeladen. Ein Gesundheits-Check-up sowie eine individuelle Impfberatung schließen die Woche ab.