Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- und Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Frau Dr. med. Maria Magyar-Pütz (Univ. Budapest),78628 Rottweil

Liebe Eltern,

bitte bringen Sie IMMER eine Wickelunterlage und die Versicherungskarte mit, bei Vorsorgen und Impfungen denken Sie zusätzlich an das Impfbuch und Vorsorgeheft.

Respiratory-Syncitial-Virus (RSV Impfung)

 

Für alle Säuglinge, die ab April 2024 bis zum Ende der RS-Saison (März 2025) geboren werden, empfiehlt die STIKO erstmalig eine passive Impfung (Beyfortus) gegen RS-Virus (Respiratory-Syncitial-Virus) durchzuführen! 

Das RS-Virus verursacht in der Regel bei der Erstinfektion Symptome eines Atemweginfektes. Bei Säuglingen kommt es häufig zu einer Beteiligung der unteren Atemwege mit asthma ähnlichen Symptomen und Atemnot. Ein großer Anteil dieser Kinder muss stationär behandelt werden. 80% der schwer verlaufenden Fälle betreffen zuvor gesunde reifgeborene Kinder.

Bitte infomieren Sie sich bei uns in der Praxis und vereinbaren sie einen Termin zur Impfung. 

Ihr Praxisteam 

Aktuelle Meldungen

  • 03.04.2025
    Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen
    Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.
  • 31.03.2025
    Stillen verbessert mit der Darmflora auch die Herzgesundheit von Kindern
    Stillen fördert die Besiedelung des Darms mit verschiedenen Bakterien, was auch zur Senkung des Blutdrucks beitragen könnte, vermuten amerikanische und dänische Forschende. Kinder mit einer vielfältigeren Darmflora im Alter von einem Monat hatten im Alter von sechs Jahren einen niedrigeren Blutdruck, berichteten die Wissenschaftler*innen im „Journal of the American Heart Association“.
  • 27.03.2025
    Spurensuche: Herzmuskelentzündung nach gehäufter Parvovirus B19-Infektion (Ringelröteln)
    RKI und MYKKE identifizieren postpandemische Ringelrötelnwelle als Auslöser des Anstiegs von Myokarditis-Erkrankungen (Herzmuskelentzündungen) bei Kindern und erforschen Genom.