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Herausgeber:

Kinderarzt Stralsund - Dipl. med. Bernd Michael

BMI: Orientierung für Unter-, Normal- oder Übergewicht

Der BMI gibt den Anteil des Fettanteils im Vergleich zur fettfreien Körpermasse an. Bei Erwachsenen errechnet er sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. In der Regel gilt ein Mensch als übergewichtig, wenn sein BMI größer als 25 ist, als fettsüchtig, wenn der BMI über 30 liegt. Bei Kindern ändert sich jedoch das Verhältnis im Laufe des Heranwachsens immer wieder. So ist der BMI bei Babys im Mittel etwas höher als bei Vorschulkindern und wächst mit dem Schuleintritt wieder an. Die Experten haben sich deshalb darauf geeinigt, dass sich die Begriffe Übergewicht und Fettleibigkeit an der Streuung der BMI in einer Altersgruppe orientieren. Danach sind Kinder fettsüchtig, die unter die 3% derer mit dem höchsten BMI fallen; übergewichtig sind Kinder, die zu den 10% mit dem höchsten BMI gehören.

Body-Mass-Index-Rechner für Kinder und Jugendliche:


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Aktuelle Meldungen

  • 27.02.2025
    Protein-Kick stärkt Babys Darm
    Eine mütterliche Mangelernährung wirkt sich negativ auf die Gesundheit des Kindes aus, insbesondere auf die Darmentwicklung. Eine Nahrungsergänzung nach der Geburt (postnatale Supplementierung) mit S100a8/a9-Alarminen verbessert die durch Mangelernährung verursachte Enteropathie (Magen-Darm-Erkrankung) beim Baby. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen aus Deutschland , Italien und der Schweiz.
  • 24.02.2025
    Nicht nur geistige Fähigkeiten bestimmten schulischen Erfolg
    Ein internationales Forscherteam untersuchte Faktoren, die die akademischen Leistungen von Heranwachsenden im Alter von 7 bis 16 Jahren beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass nicht nur geistige Fähigkeiten über den Erfolg in der schulischen Laufbahn entscheiden.
  • 20.02.2025
    Energy-Drinks: Wie gefährlich sind sie für Jugendliche oder bei vorgeschädigtem Herzen?
    Zwei Drittel der Jugendlichen in der EU konsumieren Energy-Drinks. Der süße Geschmack und ein gezieltes Marketing machen die Getränke in dieser Altersgruppe besonders beliebt. Viele Ärzte und Ernährungsexperten sehen die Entwicklung mit Sorge. Neben dem hohen Zuckergehalt gilt vor allem das enthaltene Koffein als bedenklich. Aktuelle Studien, etwa zu den Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System der jungen Konsumenten, stützen die Bedenken.