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Herausgeber:

Delfin-Kids - Zentrum Kinderschmerztherapie in Hamburg

Wie lassen sich Schmerzen vorbeugen?

Die Schmerzvorbeugung beginnt bereits im Säuglingsalter: körperliche Nähe und Wärme der Eltern vermitteln eine schützende Atmosphäre von
Geborgenheit, in der das Kind in Schmerz besetzten Situationen ein stabiles Bewältigungsverhalten aufbauen kann.
Die Kinder können schon im frühen Alter durch geeignete Ablenkstrategien wie Zauberhandschuh, gemeinsames Anschauen und Vorlesen von Ausklappbüchern, Musik, Fantasiereisen und andere Verfahren unterstützt werden. Auch ein Zauber-Pflaster (EMLA), das in jeder Apotheke rezeptfrei erworben werden kann, hilft den Kindern, Spritzenangst zu überwinden. Wichtig ist vor allem, die Kinder frühzeitig auf Schmerz besetzte Situationen vorzubereiten. Die Zustimmung des Kindes ist dabei die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Schmerzbewältigung z.B. bei Impfungen, Blutabnahmen, beim Zahnarzt.
Ziel der Schmerzvorbeugung ist es, dass die Kinder später als Jugendliche und Erwachsene Schmerzen kompetent meistern können.


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Leaflet © OpenStreetMap contributors

Aktuelle Meldungen

  • 03.04.2025
    Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen
    Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.
  • 31.03.2025
    Stillen verbessert mit der Darmflora auch die Herzgesundheit von Kindern
    Stillen fördert die Besiedelung des Darms mit verschiedenen Bakterien, was auch zur Senkung des Blutdrucks beitragen könnte, vermuten amerikanische und dänische Forschende. Kinder mit einer vielfältigeren Darmflora im Alter von einem Monat hatten im Alter von sechs Jahren einen niedrigeren Blutdruck, berichteten die Wissenschaftler*innen im „Journal of the American Heart Association“.
  • 27.03.2025
    Spurensuche: Herzmuskelentzündung nach gehäufter Parvovirus B19-Infektion (Ringelröteln)
    RKI und MYKKE identifizieren postpandemische Ringelrötelnwelle als Auslöser des Anstiegs von Myokarditis-Erkrankungen (Herzmuskelentzündungen) bei Kindern und erforschen Genom.