Kinderarzt Herne - Ammar Najar
Elterninfos zu speziellen Krankheiten:
Hier wollen wir Sie stichwortartig auf einige wichtige Erkrankungen aufmerksam machen. Weitere Fragen können wir Ihnen gerne bei uns in der Praxis beantworten.
Diese Tabelle wird von uns nach und nach ergänzt.
A:-
A:-
Antibiotika
Akne
Asthma
B
Coxsackie-Viren sind eine große Familie von Viren und vor allen in der Kinder- und Jugendmedizin für die Hand-Mund-Fuß-Krankheit verantwortlich. Die Erkrankung ist typischerweise im Kleinkindalter verbreitet und über Tröpfcheninfektion (Schleim) übertragbar. Typisches Krankheitsbild ist das Auftreten von Bläschen im Mund, hier verbunden mit Schmerzen, an den Händen und an den Füßen. Manchmal sind diese Bläschen auch an anderen Körperteilen zu sehen. Begleitend könnten folgende Symptome beobachtet werden: Temperaturerhöhung, Appetitmangel und Magen-Darm-Beschwerden. Bei Säuglingen nimmt die Erkrankung aus nicht bekannten Gründen einen heftigeren Verlauf. Es gibt weder eine Impfung noch eine spezielle Therapie gegen diese Erkrankung. Die Behandlung ist wie bei allen Virenerkrankungen symptomatisch zu bekämpfen, z.B. Schmerzmittel, Schonkost, keine starke körperliche Betätigung. Die Kinder dürfen eine Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten und Schule während der Erkrankung nicht besuchen. Dauer der Erkrankung ist ca. 1 Woche.
D
E
F
G
H
Helicobacter pylorii (HP) sind Bakterien, die erstmals 1983 von australischen Wissenschaftlern identifiziert und als Verursacher von Magenschleimhautentzündungen (Gastritis und Ulkus) festgestellt wurden. Wiederholte Schmerzen im Oberbauchbereich sind die Hauptsymptome dieser Erkrankung. Zusatzlich können Appetitmangel und Erbrechen auftreten. Der Nachweis dieser Bakterien im Körper erfolgt heutzutage präzise durch einfache Tests wie Stuhlprobenuntersuchung. Manchmal sind zusätzliche Untersuchungen wie Atemtest und Magenspiegelung notwendig, was jedoch im KIndesalter selten ist. Nicht jede Person, bei denen HP nachgewiesen wurde, muß behandelt werden. Weitere Infos können Sie über uns erfahren.
I
J
K
Keuchhusten
Katzenkratzkrankheit (KKK)
Lymphknotenentzündung bzw. -schwellung sind die Hauptsymptome bei dieser Krankheit, das durch ein Bakterium verursacht wird, dass über Katzenbiss / Katzenwunden übertragen wird. Bei mehr als 75% der Infizierten verläuft die Erkrankung leicht. Weniger als 50% haben Fieber dabei. Manchmal sind Kopfschmerzen und Übelkeit vorhanden. Sehr selten könnten Krampfanfälle, Nervenlähmung, Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung auftreten.Name des Bakteriums ist Bartonella henselae. 13% aller Hauskatzen in Deutschland sind kontaminiert. KKK tritt meist von September bis Februar auf. Durch gezielte Fragen des Patienten und eingehende Untersuchung, unterstützt durch Labordiagnostk kann man die Erkrankung diagnostizieren. Eine Therapie ist nur bei bestimmten Komplikationen oder bei immungeschwächten Patienten notwendig.
L
Labiensynchie ist eine Verklebung der äußeren Schamlippen, harmlos und kann meist mit Östrogen Creme über 2 Wochen behandelt werden. Selten ist die Trennung mit einer Knopfsonde -ambulant in der Praxis- notwendig.
Coxsackie-Viren sind eine große Familie von Viren und vor allen in der Kinder- und Jugendmedizin für die Hand-Mund-Fuß-Krankheit verantwortlich. Die Erkrankung ist typischerweise im Kleinkindalter verbreitet und über Tröpfcheninfektion (Schleim) übertragbar. Typisches Krankheitsbild ist das Auftreten von Bläschen im Mund, hier verbunden mit Schmerzen, an den Händen und an den Füßen. Manchmal sind diese Bläschen auch an anderen Körperteilen zu sehen. Begleitend könnten folgende Symptome beobachtet werden: Temperaturerhöhung, Appetitmangel und Magen-Darm-Beschwerden. Bei Säuglingen nimmt die Erkrankung aus nicht bekannten Gründen einen heftigeren Verlauf. Es gibt weder eine Impfung noch eine spezielle Therapie gegen diese Erkrankung. Die Behandlung ist wie bei allen Virenerkrankungen symptomatisch zu bekämpfen, z.B. Schmerzmittel, Schonkost, keine starke körperliche Betätigung. Die Kinder dürfen eine Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten und Schule während der Erkrankung nicht besuchen. Dauer der Erkrankung ist ca. 1 Woche.
D
E
F
G
H
Helicobacter pylorii (HP) sind Bakterien, die erstmals 1983 von australischen Wissenschaftlern identifiziert und als Verursacher von Magenschleimhautentzündungen (Gastritis und Ulkus) festgestellt wurden. Wiederholte Schmerzen im Oberbauchbereich sind die Hauptsymptome dieser Erkrankung. Zusatzlich können Appetitmangel und Erbrechen auftreten. Der Nachweis dieser Bakterien im Körper erfolgt heutzutage präzise durch einfache Tests wie Stuhlprobenuntersuchung. Manchmal sind zusätzliche Untersuchungen wie Atemtest und Magenspiegelung notwendig, was jedoch im KIndesalter selten ist. Nicht jede Person, bei denen HP nachgewiesen wurde, muß behandelt werden. Weitere Infos können Sie über uns erfahren.
I
J
K
Keuchhusten
Katzenkratzkrankheit (KKK)
Lymphknotenentzündung bzw. -schwellung sind die Hauptsymptome bei dieser Krankheit, das durch ein Bakterium verursacht wird, dass über Katzenbiss / Katzenwunden übertragen wird. Bei mehr als 75% der Infizierten verläuft die Erkrankung leicht. Weniger als 50% haben Fieber dabei. Manchmal sind Kopfschmerzen und Übelkeit vorhanden. Sehr selten könnten Krampfanfälle, Nervenlähmung, Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung auftreten.Name des Bakteriums ist Bartonella henselae. 13% aller Hauskatzen in Deutschland sind kontaminiert. KKK tritt meist von September bis Februar auf. Durch gezielte Fragen des Patienten und eingehende Untersuchung, unterstützt durch Labordiagnostk kann man die Erkrankung diagnostizieren. Eine Therapie ist nur bei bestimmten Komplikationen oder bei immungeschwächten Patienten notwendig.
L
Labiensynchie ist eine Verklebung der äußeren Schamlippen, harmlos und kann meist mit Östrogen Creme über 2 Wochen behandelt werden. Selten ist die Trennung mit einer Knopfsonde -ambulant in der Praxis- notwendig.
M
Magen-Darm-Grippe: Häufig im Kindesalter, wird meist durch verschiedene Viren verursacht. Die Kinder klagen über Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, manchmal kommt es zur Temperaturerhöhung. Appetitminderung sowie Allgemeinschwäche gehören auch dazu. Komplikationen, vor allem Austrocknen (Dehydration) kann bei den Säuglingen bei anhaltenden Symptome rasch auftreten.
Behandlung: Bettruhe, reichliche Flüssigkeitzufuhr (Kräutertee, Wasser), ggf. Fiebersenkende Mittel, bei Kleinkindern und Säuglingen Elektrolyten-Pulver. In schweren Fällen ist eine Infusionstherapie in der Kinderklinik erforderlich.
Einige Erreger der Magen-Darm-Grippe sind meldepflichtig, z.B. Salmonellen (Bakterien).
Bis zum 6. Lebensmonat gibt es eine Impfung gegen Rota Virus, ein wichtiger Verursacher dieser Erkrankung. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten.
Migräne
N
NEURODERMITIS
OHRENSCHMERZEN
P
Phimose ist eine Vorhautverklebung bei Jungen. In vielen Fällen bildet sich diese
Phimose ist eine Vorhautverklebung bei Jungen. In vielen Fällen bildet sich diese
bis zum 6. - 7. Lebensjahr zurück. Eine Beschneidung (Circumzision) vor diesem
Alter ist nur bei häufig auftretender Vorhautentzündung (Balanitis) notwendig oder wenn die Verengung so stark ist, dass der Urinfluss beeinträchtigt ist (dünner Urinstrahl, stotternder Urinstrahl, Vorhautballonieren).
R
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T
U
V
W
X
Y
Z
Zecken
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Zecken
Aktuelle Meldungen
- 03.04.2025
Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen
Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.
- 31.03.2025
Stillen verbessert mit der Darmflora auch die Herzgesundheit von Kindern
Stillen fördert die Besiedelung des Darms mit verschiedenen Bakterien, was auch zur Senkung des Blutdrucks beitragen könnte, vermuten amerikanische und dänische Forschende. Kinder mit einer vielfältigeren Darmflora im Alter von einem Monat hatten im Alter von sechs Jahren einen niedrigeren Blutdruck, berichteten die Wissenschaftler*innen im „Journal of the American Heart Association“.
- 27.03.2025
Spurensuche: Herzmuskelentzündung nach gehäufter Parvovirus B19-Infektion (Ringelröteln)
RKI und MYKKE identifizieren postpandemische Ringelrötelnwelle als Auslöser des Anstiegs von Myokarditis-Erkrankungen (Herzmuskelentzündungen) bei Kindern und erforschen Genom.