Dr. med. Stefan Willimsky, Dr. med. Ulrike Willimsky
Dr. med. Stefan Willimsky
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Kinder-Pneumologe
Neonatologe
Dr. med. Ulrike Willimsky
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Christian Kütscher
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Saarlandstraße 88
76187 Karlsruhe
FON: 0721 / 81 72 61
FAX: 0721 / 81 16 93
E-Mail: willimsky@kinderaerzte-im-netz.de
(Ärztekammer Baden-Württemberg)
zur aktuellen Grippewelle
Liebe Eltern, liebe Kinder,
in den letzten Tagen haben wir’s deutlich gesehen, die Grippewelle startet wieder durch. Wir sehen es unter anderem in unserer Praxis daran, dass das Patientenaufkommen deutlich zunimmt und das Telefon quasi nicht mehr stillsteht.
Was ist die Grippe? Es ist eine Viruserkrankung (Influenzaviren), die meist schlagartig und mit hohem Fieber beginnt. Dabei kommt es zu Muskel- und Kopfschmerzen und meist auch zu Halsschmerzen und trockenem Reizhusten. Bei Kleinkindern sehen wir auch häufig eine Beteiligung des Magen-Darm-Trakts, zum Beispiel mit Erbrechen.
Gerne dürfen Sie Ihrem Kind in einem solchen Fall ein fiebersenkendes Medikament verabreichen. Sie müssen aber nicht jedes Fieber senken, solange die Kinder nicht schwer beeinträchtigt sind. Fieber ist ein Prozess, der bei der Bewältigung der Erkrankung hilft. In der Regel dauert die Grippe 5-7 Tage. Ein Antibiotikum zu verschreiben nützt hier nichts, weil es sich ja um eine Viruserkrankung handelt und Antibiotika wirken nur bei bakteriellen Infekten.
Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen die Grippe ist übrigens die Grippeschutzimpfung. Hierdurch können viele Erkrankungen und schwere Verläufe verhindert werden.Und natürlich haben wir es, wie in jedem Winter, in diesen Wochen auch noch mit anderen Infektionskrankheiten zu tun.
Bitte haben Sie daher Verständnis, dass es oft schwierig ist, bei uns durchzukommen. Wir tun unser möglichstes und unsere Medizinischen Fachangestellten arbeiten gerade in diesen Tagen für Sie an ihrer Belastungsgrenze. Obendrein haben wir momentan einen Personalmangel, der das Ganze zusätzlich erschwert.
Denken Sie auch daran, um unser Telefon zu entlasten, Sie können Rezepte und Heilmittelverordnungen gerne und viel schneller für Sie über den Chat unserer Praxis-App bestellen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!
Dr. Stefan Willimsky
Bestellung von Rezepten und Heilmittelverordnungen
Wir wollen unsere telefonische Erreichbarkeit verbessern.
Rezepte und Heilmittelverordnungen können Sie ab jetzt bei uns über den Chat der PraxisApp bestellen und dann am Folgetag abholen.
Gerne können Sie am Quartalsanfang bei uns die Krankenkassenkarte einlesen, denn dann erstellen wir Ihnen bei Rezeptwunsch ein eRezept (gilt momentan noch nicht für Privatrezepte und Heilmittelverordnungen) und Sie können ganz bequem und ohne in die Praxis zu kommen mit der Krankenkassenkarte das entsprechende Medikament direkt in Ihrer Apotheke abholen.
Für Information zur PraxisApp und den QR-Code zum Downloaden klicken Sie hier auf der Startseite auf den Link "PraxisApp".
Zur Verstärkung unseres Teams
suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Medizinische Fachgestellte in Teilzeit oder in Vollzeit.
Wenden Sie sich an uns, wenn Sie daran Interesse haben oder bewerben Sie sich über die o.g. Email-Adresse.
Sprechzeiten
Montag | 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:30 Uhr - 18:00 Uhr |
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Dienstag | 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:30 Uhr - 18:00 Uhr |
Mittwoch | 08:30 Uhr - 12:00 Uhr |
Donnerstag | 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:30 Uhr - 18:00 Uhr |
Freitag | 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:30 Uhr - 15:00 Uhr |
Terminvereinbarungen sind nach persönlicher Absprache auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
Außerhalb der Sprechzeiten erfahren Sie auf unserem Anrufbeantworter an wen Sie sich in dringenden Fällen wenden können.
An den Werktagen von 19 bis 22 Uhr, Mittwochs bereits von 13 Uhr (bis 22 Uhr) und an den Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 22 Uhr gibt es in Karlsruhe den Kinderärztlichen Notdienst (Knielinger Allee 101).
PraxisApp
Aktuelle Meldungen
- 03.04.2025
Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen
Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.
- 31.03.2025
Stillen verbessert mit der Darmflora auch die Herzgesundheit von Kindern
Stillen fördert die Besiedelung des Darms mit verschiedenen Bakterien, was auch zur Senkung des Blutdrucks beitragen könnte, vermuten amerikanische und dänische Forschende. Kinder mit einer vielfältigeren Darmflora im Alter von einem Monat hatten im Alter von sechs Jahren einen niedrigeren Blutdruck, berichteten die Wissenschaftler*innen im „Journal of the American Heart Association“.
- 27.03.2025
Spurensuche: Herzmuskelentzündung nach gehäufter Parvovirus B19-Infektion (Ringelröteln)
RKI und MYKKE identifizieren postpandemische Ringelrötelnwelle als Auslöser des Anstiegs von Myokarditis-Erkrankungen (Herzmuskelentzündungen) bei Kindern und erforschen Genom.